Suppenkaspar

der zweibeinige Tisch

Ein Tisch, der nur zwei Beine hat, fällt zwangsläufig um. Oder?

„Suppenkaspar“ ist eine Serie von zweibeinigen Tischen, die im Rahmen des Projektes „inValid“ entwickelt wurden. In drei Varianten wurden die fehlenden Tischbeine durch Gewichte ausgeglichen. Diese sind nur über dünne, fast unsichtbare Fäden mit der Tischfläche verbunden. In Folge dessen steht der Tisch stabil. Auf den ersten Blick scheint das Möbelstück die Regeln der Physik zu brechen.

Benannt wurde der zweibeinige Tisch nach der Geschichte „Suppernkaspar“ von Heinrich Hoffmann aus dem Jahr 1844. In dieser Geschichte weigert sich die Hauptfigur seine Suppe zu essen und wird daraufhin jeden Tag etwas dünner. So nehmen auch die Varianten des Tisches Suppenkaspar  an Standfläche und Stabilität ab, bis das physikalische Prinzip auf die Spitze getrieben ist.

Suppenkaspar am 1. Tag

Der zweibeinige Tisch Suppenkaspar wird von kugelförmigen Gewichten gehalten. Durch eine ungleichmäßige Gewichtsverteilung in den Gewichten, funktionieren diese wie ein Stehaufmännchen. So wird der Tisch in Balance gehalten. Der zweibeinige Tisch weist zuverlässige Stabilitätseigenschaften auf. Es kann ganz normal daran gegessen oder gearbeitet werden. Eine federnde Wirkung und Torsion bleibt jedoch stets spürbar.

Suppenkaspar am 2. Tag

Die Tischbeine der zweiten Variante laufen spitz zu. Ihre Standfläche wurde minimiert. Die Gewichte in Form von Senkloten berühren den Boden kaum. Dieser zweibeinige Tisch fordert zu einem bedachten und rücksichtsvollen Umgang auf. Es ist nicht ratsam, sich bequem auf der Tischkante niederzulassen!

Suppenkaspar am 3. Tag

In der dritten Variante wurde das physikalische Prinzip auf die Spitze getrieben. Die Tischbeine wurden in jeweils drei Teile zerlegt und werden nur durch die Spannung einer Schnur zusammengehalten, die mit den Gewichten verbunden ist. So bleibt dieser zweibeinige Tisch nur dann stehen, wenn alle Elemente aufeinander abgestimmt sind.

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