Ein Tisch, der nur zwei Beine hat, fällt zwangsläufig um. Oder?

In den drei Varianten der Serie „Suppenkasper“ wurden die fehlenden Tischbeine durch Gewichte ausgeglichen. Diese sind nur über dünne, nahezu unsichtbare Fäden mit der Tischfläche verbunden. Obwohl der Tisch zuverlässige Stabilitätseigenschaften aufweist und ganz normal daran gegessen oder gearbeitet werden kann, bleibt eine federnde Wirkung und Torsion stets spürbar. Ein solcher Tisch fordert zu einem bedachten, rücksichtsvollen Umgang auf. Es ist nicht ratsam, sich bequem auf der Tischkante niederzulassen!

In der ersten Variante wird der Tisch wird von zwei kugelförmigen Gewichten gehalten, die eine ungleichmäßige Gewichtsverteilung auf und verleihen dem Tisch dadurch in Balance halten.

Die Tischbeine der zweiten Variante laufen spitz zu, ihre Standfläche wurde minimiert. Die Gewichte in Form von Senkloten berühren den Boden kaum.

In der dritten Variante wurde das physikalische Prinzip auf die Spitze getrieben. Die Tischbeine wurden in jeweils drei Teile zerlegt und werden nur durch die Spannung einer Schnur zusammengehalten, die mit den Gewichten verbunden ist. 

 


 

  • Design & Copyright Nina Farsen & Isabel Grupp, 2007
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